Hygieneprodukte sorgen für Lebensqualität

Die Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit, mit der unsere heutige Körperhygiene praktiziert wird, ist eine sehr junge Errungenschaft. Nicht immer war Körperhygiene ein Vergnügen. So hatten Babys in früheren Zeiten nichts oder nur einen Haferballen oder Stoffflecken zwischen den Beinen. Ölgetränkte Leinenflecke waren bereits ein Fortschritt. Fehlende oder mangelnde Hygiene rückte als Hauptursache von gesundheitlicher Gefährdung aber immer stärker ins Bewusstsein.
Die Erfindung des Zellstoffs Ende des 19. Jahrhunderts brachte willkommene Erleichterung und den Startschuss für die Entwicklung von modernen Hygieneprodukten. Heute zählen Zellstoffprodukte für die individuelle Körperhygiene zum Alltag und bieten neben dem gesundheitlichen Nutzen auch Sicherheit, Bequemlichkeit und Wohlbefinden. Ob Taschentuch, Toilettenpapier, Monatshygiene oder Babywindel – Hygieneprodukte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Einmalwindeln bieten eindeutige Vorteile
Moderne Einmalwindeln leiten die Nässe rasch von der Babyhaut weg in den Kern der Windel. Der Urin wird dort eingeschlossen, sodass auch unter Druck nahezu keine Nässe mehr an die Babyhaut gelangt. Hautreizungen im Windelbereich können dadurch weitgehend vermieden werden.
Erhöhte Hautfeuchtigkeit, das Vermischen von Stuhl und Urin und der daraus entstehende Anstieg des pH-Wertes sind häufige Ursachen von Hautreizungen im Windelbereich. Studien zeigen, dass Einmalwindeln mit feuchtigkeitsspeichernden Eigenschaften Stoffwindeln in diesem Aspekt deutlich überlegen sind. Je trockener die Haut gehalten wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Rötungen kommt.
Moderne Einmalwindeln sind zudem mit einem speziellen Auslaufschutz ausgestattet. Dadurch wird die Gefahr einer keimbedingten Ausbreitung von Magen-Darm-Erkrankungen in Kinder-Krabbelgruppen deutlich reduziert.

Auch Österreichs Geburtenstationen wissen die Vorteile moderner Einmalwindeln zu schätzen und bevorzugen diese zu rund 95%.