Moderne Hygieneprodukte sind wichtige Begleiter im Alltag geworden. Bei Hygieneprodukten spielen Markenprodukte seit über 60 Jahren eine führende Rolle. Eine Marke steht für hohe, sichere und zeitgemäße Qualität und bietet dem Verbraucher ein Höchstmaß an Sicherheit und Verträglichkeit. Neueste Forschungsergebnisse, innovative Techniken und Wünsche der Verbraucher fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung.
Durch hohe Sicherheitsstandards mit medizinisch-wissenschaftlicher, anwendungsbezogener Sicherheitsbewertungen können heute Produkte des täglichen Bedarfs hergestellt werden, die üblicherweise keine Kontaktallergie auslösen und von hautgesunden Verbrauchern sicher verwendet werden können.
Zu diesem Konsensus kamen führende Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den Bereichen Dermatologie, Allergologie und Kinder- und Jugendheilkunde im Rahmen eines 3-Länder Experten-Dialog-Programms, das im Frühjahr 2003 von der Firma Procter & Gamble ins Leben gerufen wurde.
Fakten zum Thema "Allergie"
Es besteht ein hohes Maß an Erklärungsbedarf rund um das Thema Allergie.
Häufig wird in den Medien "Kommunikation im Krisenstil" betrieben, was zur Verunsicherung der Verbraucher hinsichtlich der Verwendung von Produkten des täglichen Bedarfs führt. Zudem wird oft nicht zwischen Hautreizungen, Kontaktallergien oder anderen Allergieformen (wie z.B. Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergie etc) unterschieden.
Unser Immunsystem hat die Aufgabe, körperfremde Stoffe (s.g. Antigene / Allergene) und schädigende Einflüsse, die auf den Organismus einwirken, unschädlich zu machen. Dazu bildet es so genannte Antikörper. Bei einer Allergie reagiert das körpereigene Immunsystem auf einen an sich harmlosen Stoff, als ob es ein Krankheitserreger wäre.
Die erste Immunreaktion auf ein vom Körper identifiziertes Allergen wird Sensibilisierung genannt. Dabei merkt sich das Immunsystem den entsprechenden Stoff vor, meist ohne sichtbare Symptome. Erst bei einem weiteren, späteren Kontakt mit demselben Stoff kommt es zur sichtbaren allergischen Reaktion, der eigentlichen Allergieauslösung.
Typisch für eine "Kontaktallergie" sind z.B. Juckreiz, Rötungen oder Bläschen. Der Hautkontakt mit dem vom Körper identifiziertem Allergen löst in diesem Fall eine Entzündungsreaktion aus. Hautärzte und Allergieexperten sprechen von einem so genannten "allergischen Kontaktekzem".
Es ist nicht möglich, Stoffe in Allergene und Nicht-Allergene einzuteilen, da grundsätzlich jeder Stoff bei einem Menschen mit entsprechender immunologischer Veranlagung eine Allergie auslösen kann - egal ob es sich um synthetische Substanzen oder natürlich/pflanzliche Stoffe handelt. Manche Stoffe verursachen häufiger Allergien als andere; sie haben ein höheres "allergenes Potential". Nickel ist momentan das häufigste Kontaktallergen.
Ob ein Stoff bei einem Menschen allergen wirkt oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- individuelle immunologische Veranlagung
- Menge, Häufigkeit und Dauer der Verwendung
- chemisch/physiologisch/toxikologische Stoffeigenschaften sowie die
- Fähigkeit des Stoffes in die Haut einzudringen und dem Hautzustand des betroffenen Menschen.
Zwei Allergie-Typen haben besondere Bedeutung: der Soforttyp (Typ 1) und der Spättyp (Typ IV).
Ungefähr 90% aller Allergien sind Allergien vom Soforttyp. Symptome treten beim Typ 1 wenige Minuten bis Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen auf und äußern sich z.B. als Hautausschlag, Heuschnupfen, Asthma. Typische SoforttypErkrankungen sind z.B. Insektenstichallergien oder Nahrungsmittelallergien.
Beim Spättyp zeigen sich Allergie-Symptome in der Regel erst nach 48-72 Stunden. Der Hautkontakt mit dem Allergen löst eine Entzündungsreaktion aus (Kontaktallergie). Die Entzündung beim allergischen Kontaktekzem ist meist mit starkem Juckreiz verbunden und geprägt durch Rötung, Schuppung, Schwellung, Bläschen etc.
Besteht der Verdacht einer Kontaktallergie, kann ein Hautarzt oder Allergologe abklären, ob es sich bei der Hautreizung tatsächlich um eine Allergie handelt.
In weiterer Folge kann mittels Allergietest die allergieauslösende Substanz ermittelt werden.
Sensibilisierte Personen müssen den Kontakt mit ihren relevanten Allergenen meiden, um eine erneute Auslösung der Allergiesymptome zu vermeiden. Allerdings existieren Schwellenwerte, unterhalb derer auch sensibilisierte Personen diese Stoffe vertragen. Unter Berücksichtigung dieser Schwellenwerte und einer anwendungsbezogenen Sicherheitsbewertung (z.B. verbleibt das Produkt auf der Haut oder wird es wieder abgespült, wie etwa ein Duschgel) können gemäß heutigem Stand der Wissenschaft Produkte formuliert werden, die Stoffe mit einem höheren Allergiepotenzial enthalten und trotzdem von Allergikern verwendet werden können.