Mutter-Kind-Pass

Mutter-Kind-Pass - Seite 17

pränatale Diagnose
Krankheitsfeststellung vor der Geburt
Ein Zweig der Geburtshilfe, der sich bemüht, kindliche Probleme (Fehlbildungen, Chromosomenstörungen, örungen usw.) bereits in der Schwangerschaft zu erkennen. Als Untersuchungsverfahren kommen vor allem Ultraschall-, Blut-, u. Chromosomenuntersuchungen aus dem Fruchtwasser o. der Placenta zum Einsatz. Routineuntersuchungen umfassen derzeit den Triple-Test sowie Ultraschallkontrollen in der 16.-20. u. in der 30.-36. Schwangerschaftswoche.

Fruchtwasseruntersuchung
Im Fruchtwasser schwimmen auch verschiedene Zellen (hauptsächlich abgeschilferte Hautzellen) u. chemische Substanzen. Durch Fruchtwasserpunktion (Amniocentese) kann man genetisch bedingte Störungen u. das Geschlecht des Babys feststellen.

Plazentafunktionsprüfung
Untersuchung der Placentadurchblutung mittels (Doppler-)Ultraschall.

Glukosetoleranztest
Test auf Zuckerkrankheit der Mutter (Insulinmangel führt zu erhöhtem Blutzucker).
Wird meist als "oraler Glukosetoleranztest" (oGTT) - Blutzuckerbestimmungen nach einer standardisierten Testmahlzeit durchgeführt: vor sowie eine u. zwei Stunden nach Einnahme von 50g Glukose wird der Blutzucker bestimmt. Nüchternwerte über 110 mg/dL, 1 Stundenwerte über 160 mg/dL u. 2 Stundenwerte über 120 mg/dL sind "verdächtig".
Untersuchungen in der Schwangerschaft

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