Mutter-Kind-Pass

Mutter-Kind-Pass - Seite 28

Atemnotsyndrom
klinischer Ausdruck für Atemprobleme im Neugeborenenalter, vor allem bedingt durch Lungenunreife Umstellung der Sauerstoffversorgung

Hyaline Membran Erkrankung; syn.: Atemnotsyndrom des Neugeborenen
Lungenerkrankung bei Frühgeborenen bedingt durch Unreife (Surfactantmangel)

Aspiration (latein.)
Eindringen von Flüssigkeit in die Lunge

Pneumothorax (griech.)
Luftansammlung zwischen Brustkorb und Lunge, meist eine Beatmungskomplikation

kongenitaler Herzfehler
angeborener Herzfehler (z.B. Vorhof-, Ventrikelseptumdefekt - eine normalerweise nicht vorhandene Verbindung zwischen den beiden Vorkammern bzw. Herzkammern, Herzklappenverengungen oder komplizierte Fehlbildungen des Herzens oder der großen Blutgefäßen)

Herzinsuffizienz
ungenügende Herzleistung. Klinisch ist dies meist erkennbar an auffälliger Müdigkeit, Blässe oder Blauwerden vor allem bei Anstrengungen, Einschränken der Harnproduktion, Lebervergrößerung und Ödemen. Diese Alarmzeichen sollten so rasch als möglich mit dem Kinderarzt besprochen werden.

Dyspepsie (griech.)
Verdauungsstörung

Ileus (griech.)
Darmverschluss. Der Darminhalt kann infolge einer Darmverengung / -verlegung oder verminderter Darmmotorik nicht weiterbefördert werden. Lebensbedrohliche Erkrankung im Gegensatz zu Obstipation - seltener Stuhlgang

Anämie (griech.)
Blutarmut - zu wenig rote Blutkörperchen, meist bedingt durch Eisenmangel oder Blutverlust

Polyglobulie
zuviele rote Blutkörperchen; dadurch werden die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtert, was zu Blutgefäßverstopfung (Thrombose) und Organmangeldurchblutung führen kann. Therapie: Aderlass

Morbus haemolyticus neonatorum
Zerstörung der Blutkörperchen bei Blutgruppenunverträglichkeit (z.B. Rhesusunverträglichkeit - Mutter ist Rhesus negativ, Kind Rhesus positiv). Führt zu verstärkter Neugeborenengelbsucht, Blutarmut, evtl. mit gefährlichen Komplikationen.

Hyperbilirubinämie (griech.)
zu hohe Bilirubinkonzentration im Blut
siehe Bilirubinämie

Gerinnungsstörung = Blutgerinnungsstörung; syn.: Koagulopathie
Bei auch noch so kleinen Verletzungen der Blutgefäße sorgt das komplexe Blutgerinnungssystem (verschiedene chemische Substanzen in Blut und Gewebe, die bei Bedarf aktiviert oder deaktiviert werden) dafür, dass die Lücke im Gefäßsystem zunächst verklebt und anschließend repariert wird. Störungen im Blutgerinnungssystem können zu verzögerter Blutgerinnung und damit zu Blutungen (Haut-, Schleimhaut-, Organblutungen) führen.
Ein Teil der Blutgerinnungsfaktoren benötigt zur Bildung Vitamin K. Da ein Mangel an Vitamin K zu Blutgerinnungsstörungen führen kann, erhalten Babies vorbeugend Vitamin K-Tropfen in der ersten und in der 4.-6. Lebenswoche.

Apnoe (griech.)
bedrohliche Atempause

Drogenintoxikation
Vergiftung mit Drogen, Drogenmissbrauch

Sepsis
generalisierte (den ganzen Körper betreffende) bakterielle Infektion

Meningitis
Hirnhautentzündung, meist bedingt durch Bakterien (E. coli, H. influenzae, N. meningitidis u.a.)
siehe auch Tuberkulose

Pneumonie(griech.)
Lungenentzündung

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