Pressemitteilung

Nadja Auermann wird Botschafterin der Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis" von Pampers und UNICEF

Österreichisches Expertenforum unter der Schirmherrschaft von Steffi Graf setzt sich hierzulande für den Kampf gegen Tetanus ein

Wien, am 24. September 2008 - "Gemeinsam helfen, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen" - unter diesem Motto unterstützt Nadja Auermann als Botschafterin die Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis" von Pampers und UNICEF. Von Oktober bis Dezember 2008 finanziert Pampers für jedes mit dem Aktionslogo gekennzeichnete Pampers-Produkt eine Dosis Tetanusimpfstoff. Denn in Entwicklungsländern fordert die tödliche Infektion nach wie vor alle drei Minuten das Leben eines Babys.

Jährlich sterben etwa 140.000 Neugeborene und 30.000 Mütter an der tödlichen Infektion Tetanus. Die betroffenen Neugeborenen und Mütter stammen meist aus Entwicklungsländern, in denen es durch Armut oder Krieg an einer gesundheitlichen Grundversorgung mangelt. Hinzu kommt, dass die Gefährdeten häufig in abgelegenen Landstrichen leben, wo es keine standardmäßige Immunisierung gibt. Über Wunden, zum Beispiel durch das Durchtrennen der Nabelschnur oder bei kleinsten Verletzungen in einem unsauberen Geburtsumfeld, geraten Bakterien in den Kreislauf des Babys oder seiner nicht geimpften Mutter.

Pampers und UNICEF haben der tödlichen Krankheit den Kampf angesagt: Durch die Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis" konnten schon über 50 Millionen Impfdosen für betroffene Länder bereitgestellt werden. Rund 10 Millionen davon alleine aus dem deutschsprachigen Raum. In den nächsten drei Jahren hat Pampers sich das Ziel gesetzt, durch die internationale Zusammenarbeit mit UNICEF weitere 200 Millionen Tetanus-Impfdosen aufzubringen, um Müttern und Kindern in betroffenen Gebieten zu helfen.

Vom Top-Model zur UNICEF/Pampers-Botschafterin

Nadja Auermann ist selbst Mutter von zwei Kindern und verbindet Herzlichkeit mit dem Willen, etwas zu bewegen. Aus dieser Motivation heraus unterstützt sie schon seit einigen Jahren mit viel Engagement Hilfsprojekte für Kinder. Mit der Sensibilität und Stärke einer Mutter kämpft sie nun gemeinsam mit Pampers und UNICEF gegen Tetanus bei Neugeborenen. "Ich unterstütze die Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis" von Pampers und UNICEF weil ich helfen möchte, auf die Situation in den bedrohten Ländern aufmerksam zu machen. Keine Mutter auf der Welt soll Angst haben, Ihr geliebtes Kind kurz nach der Geburt an Tetanus zu verlieren." so Nadja Auermann. "Im Gegensatz zu der Situation in vielen Entwicklungsländern gehört eine Impfung gegen diese Krankheit in Deutschland zur Routine. Wir können gemeinsam helfen. Pampers gibt jedem von uns die Chance, mit wenig Aufwand einen wichtigen Beitrag zu leisten. Ich freue mich und bin stolz, dass ich ein Teil dieser Hilfe sein kann."

Der erste Einsatz im Zeichen "Gemeinsam helfen, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen"ist bereits angelaufen: Um sich persönlich ein Bild von der Lage in den betroffenen Gebieten zu verschaffen, nimmt Nadja Auermann von 15.-19. September 2008 für Pampers und UNICEF an einer Projektreise nach Liberia, Westafrika, teil. Liberia steht auf der Rangfolge der Länder mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate auf einem traurigen fünften Platz. Nur jeder Zehnte hat Zugang zu medizinischer Versorgung und das Wissen über den Schutz vor Krankheiten ist gering. Das Risiko, bei der Geburt zu sterben, steht im Leben einer Frau eins zu zwölf. Auf ihrer Reise wird Nadja Auermann die tägliche Arbeit von UNICEF beim Kampf gegen Tetanus in Liberia begleiten und sich vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie dringend die Impfdosen benötigt werden.

"Dr. Tetanus", Francois Gasse, kämpft seit Jahren gemeinsam mit UNICEF

Hunderttausende Mütter und Babys sind in Ländern wie Liberia ihrem Schicksal ausgeliefert und sich selbst überlassen. Ihnen bleibt nur die Hoffnung, vielleicht von der tödlichen Krankheit verschont zu werden. "Unbegreiflich, dass an dieser Krankheit immer noch so viele Neugeborene und Mütter sterben, obwohl für eine Frau im gebärfähigen Alter nur drei Impfdosen nötig wären, um sie selbst und ihr Neugeborenes vor Tetanus zu schützen," sagt Dr. Francois Gasse, UNICEF Senior Gesundheitsexperte für Neugeborenen-Tetanus. "Leider haben die ärmsten Menschen in den weniger entwickelten Ländern kaum oder gar keinen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und verfügen deshalb nicht über diesen Schutz." Aber Dr. Gasse sieht seinen Kampf gegen die tödliche Krankheit keinesfalls als ausweglos an: "Wir glauben, dass wir Tetanus bei Neugeborenen bis 2012 eliminieren können." Eine Aussage, die Hoffnung macht, denn jedem Kind - egal wo auf der Welt - sollte ein gesunder Start ins Leben ermöglicht werden.

Österreichisches Expertenforum stellt die Aktion im November vor

Dieses Ziel verfolgt auch das österreichische Expertenforum unter der Schirmherrschaft von Steffi Graf, der österreichischen Projektpatin für diese gemeinsame Aktion von UNICEF und Pampers. Steffi Graf, ehemalige Weltklasseläuferin und Olympia-Zweite (Sydney 2000) sowie Mutter eines Sohnes, meint dazu: "Ich habe einige Male in afrikanischen Ländern trainiert und war entsetzt über die Situation und das Elend der Menschen in manchen Regionen. Ich unterstütze die UNICEF-Pampers Kooperation, weil Gesundheit das höchste Gut ist und alle Menschen, egal wo sie geboren werden, sollten ein Recht auf die notwendige Gesundheitsversorgung haben." so Steffi Graf über ihr Engagement.
Weiteres gehören diesem Expertenforum Univ.-Prof. Dr. Heinrich Stemberger, Leiter des Instituts für Reise- und Tropenmedizin in Wien, Univ.-Prof. Dr. Christian Popow, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, und eine betroffene Mutter, die selbst ein afrikanisches Kind aus einem dieser ärmsten Länder des Kontinents adoptiert hat, an. Sie alle werden im November 2008 im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Wien die UNICEF/Pampers-Aktion gemeinsam vorstellen und einer breiten Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen.

Univ.-Prof. Heinrich Stemberger:

"Tetanussituation in Entwicklungsländern wie vor 100 Jahren"
"Noch vor 100 Jahren war der Wundstarrkrampf in den heutigen Industrieländern eine gefürchtete Komplikation bei Verletzungen. In den Entwicklungsländern, wo es immer noch den Nabelschnurtetanus gibt, war bzw. ist die Lage ähnlich dramatisch wie bei uns damals. Eine Aktion zum Schutz von Müttern und Kindern vor Tetanus ist daher enorm wichtig. Wie wirkungsvoll eine solche Aktion sein kann, zeigte das EPI (Expanded Program on Immunization)- Programm der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Gab es im Jahr 1994 noch eine weltweite Rate an geschätzten 490.000 Tetanus-Todesfällen, so konnten durch diese Aktion bis heute ungefähr 400.000 Todesfälle verhindert werden", erklärt Univ.-Prof. Dr. Heinrich Stemberger, Leiter des Instituts für Reise- und Tropenmedizin in Wien.

Univ.-Prof. Dr. Christian Popow:

"Der Impfmüdigkeit auch hierzulande entgegenwirken"
"Tetanus, eine akute, oft tödlich verlaufende Erkrankung ist dank der schon seit mehr als 80 Jahren bekannten, praktisch gefahrlosen Impfung mit Tetanus Toxoid (durch Formaldehyd inaktiviertes Tetanus Toxin) in den so genannten zivilisierten Ländern praktisch verschwunden. In den Entwicklungsländern sterben aber jährlich immer noch tausende Neugeborene an den Folgen einer Tetanusinfektion, die vor allem über nicht steril versorgte Nabelwunden entsteht. Diese Kinder wären nicht gestorben, wenn ihre Mutter geimpft gewesen wäre.
Die Pampers Impfinitiative ist daher doppelt zu begrüßen, einerseits als vernünftigen Weg, Kinder vor einem qualvollen Tod zu retten, andererseits auch, um impfmüde Menschen auch in unseren Ländern an die Wichtigkeit der alle 10 Jahre notwendigen Auffrischungsimpfung zu erinnern."

Aufruf zum Fotowettbewerb

Unterstützen auch Sie diese Initiative und senden Sie uns zwischen 1. Oktober und 31. Dezember 2008 das Lieblingsfoto Ihres Babys via direkten Upload auf: www.babynet.at. In den Monaten Oktober bis Dezember voten User für das ‚Foto des Monats’ und für dieses stellt die Marke Pampers je 10.000 zusätzliche Impfeinheiten für UNICEF bereit. Zudem warten auf die beiden ‚Foto des Monats’ - Helden jeweils 10 Packungen Pampers. Nähere Informationen und Teilnahmebedingungen unter: www.babynet.at.

Über UNICEF

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hilft Kindern in Entwicklungsländern und Krisengebieten. UNICEF sorgt dafür, dass Kinder in die Schule gehen können, medizinisch betreut werden, sauberes Trinkwasser erhalten sowie eine ausreichende Ernährung. UNICEF setzt sich zudem weltweit dafür ein, Kinder vor Gewalt und Missbrauch zu schützen.

Über Procter & Gamble und die Marke Pampers

Drei Milliarden Mal am Tag kommen die Marken von Procter & Gamble (P&G) mit Verbrauchern in aller Welt in Berührung. Das Unternehmen steht für eines der stärksten Portfolios von bewährten, hochwertigen und führenden Marken, zu denen unter anderem Pampers®, Tide®, Ariel®, Always®, Whisper®, Pantene®, Mach3®, Bounty®, Dawn®, Gain®, Pringles®, Folgers®, Charmin®, Downy®, Lenor®, Iams®, Crest®, Oral-B®, Actonel®, Duracell®, Olay®, Head & Shoulders®, Wella®, Gillette® und Braun® gehören. Für P&G sind 138.000 Mitarbeiter in über 80 Ländern weltweit tätig. Besuchen Sie www.de.pg.com für nähere Informationen über P&G und seinen Marken.

Als Marktführer stellt P&G mit der Marke Pampers seit über 30 Jahren Markenprodukte für Babys her. Die Welt durch Babys Augen sehen ist nicht nur stark erwünscht, sondern Voraussetzung, um Produkte und Services zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Kleinen gerecht werden. Forscher, Produktentwickler, Vertriebsmitarbeiter und Marketingexperten arbeiten täglich daran, für jede Entwicklungsphase eines Kindes die perfekte Windel zu entwickeln und Mütter und Väter mit maßgeschneiderten Informationen zu unterstützen.



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