Pressemitteilung
Nadja Auermann engagiert sich als Botschafterin der Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis" von Pampers und UNICEF gegen Tetanus bei Neugeborenen
Nadja Auermann von Projektreise nach Liberia heimgekehrt ++ "Wir dürfen die Menschen in ihrer Not nicht alleine lassen!"++ Hilfsaktion am 01. Oktober gestartet
"Gemeinsam helfen, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen" - unter diesem Motto unterstützt Nadja Auermann als Botschafterin die Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis" von Pampers und UNICEF. Von Oktober bis Dezember 2008 finanziert Pampers für jedes mit dem Aktionslogo gekennzeichnete Pampers-Produkt eine Dosis Tetanusimpfstoff. Denn in Entwicklungsländern fordert die tödliche Infektion nach wie vor alle drei Minuten das Leben eines Neugeborenen. Frau Auermann, selbst Mutter von zwei Kindern, besuchte vor kurzem Liberia, um die tägliche Arbeit von UNICEF beim Kampf gegen Tetanus zu begleiten und sich persönlich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.
Wien, Oktober 2008. "Unbegreiflich, dass an dieser Krankheit immer noch so viele Neugeborene und Mütter sterben, obwohl für eine Frau im gebärfähigen Alter nur zwei Impfdosen nötig wären, um sie selbst und ihr Neugeborenes mit einer Grundimmunisierung vor Tetanus zu schützen", sagt Nadja Auermann. Liberia ist nur ein Beispiel für die Situation in vielen Ländern dieser Welt: Das westafrikanische Land belegt auf der Rangfolge der Länder mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate einen traurigen fünften Platz. Nur jeder Zehnte hat Zugang zu medizinischer Versorgung und das Wissen über den Schutz vor Krankheiten ist gering. Für eine Frau ist das Risiko bei der Geburt zu sterben eins zu zwölf. "Ich unterstütze die Aktion "1 Packung = 1 Impfdosis von Pampers und UNICEF weil ich helfen möchte, auf die Situation in den bedrohten Ländern aufmerksam zu machen. Keine Mutter auf der Welt soll Angst haben, ihr geliebtes Kind kurz nach der Geburt an Tetanus zu verlieren," so Nadja Auermann. "Im Gegensatz zu der Situation in vielen Entwicklungsländern gehört eine Impfung gegen diese Krankheit bei uns zur Routine. Wir können gemeinsam helfen. Pampers gibt jedem von uns die Chance, mit wenig Aufwand einen wichtigen Beitrag zu leisten. Ich freue mich und bin stolz, dass ich ein Teil dieser Hilfe sein kann."
Alle drei Minuten stirbt ein Baby an Tetanus
Diese Hilfe ist dringend nötig: Alle drei Minuten stirbt ein Neugeborenes sowie jährlich rund 30.000 Mütter an der tödlichen Infektion. Die betroffenen Babys und Mütter stammen meist aus Entwicklungsländern, in denen es durch Armut oder Krieg an einer gesundheitlichen Grundversorgung mangelt. Hinzu kommt, dass die Gefährdeten häufig in abgelegenen Landstrichen leben, wo es keine standardmäßige Immunisierung gibt. Über Wunden, zum Beispiel durch das Durchtrennen der Nabelschnur oder bei kleinsten Verletzungen in einem unsauberen Geburtsumfeld, geraten Bakterien in den Kreislauf des Babys oder seiner nicht geimpften Mutter. Hunderttausende Mütter sind ihrem Schicksal ausgeliefert und sich selbst überlassen. In 47 Ländern, von denen die meisten zu den ärmsten der Welt zählen, stellt Tetanus immer noch eine große Gefahr dar. Allein 27 Länder weisen zusammen rund 90 Prozent aller Erkrankungsfälle auf, darunter Liberia, Bangladesch, die Demokratische Republik Kongo, Guinea und Äthiopien.
Pampers/UNICEF Hilfe kommt an
Dass die gemeinsame Hilfe von Pampers und UNICEF ankommt, davon konnte sich Nadja Auermann vor Ort in Liberia selbst überzeugen. Nach Besuchen in verschiedenen Kliniken in der Hauptstadt Liberias, Monrovia, und in der ländlichen Region Bong sagt sie: "Die Ärzte vor Ort haben mir deutlich gemacht, wie wichtig diese Impfdosen für den Kampf gegen Tetanus sind. Ich habe gesehen, wie die Mütter mit ihren Babys die Hilfe dankbar annehmen. Sie wissen, dass diese Impfungen überlebenswichtig für sie und ihre Neugeborenen sind. Wir dürfen die Menschen in ihrer Not nicht alleine lassen!"
Mit diesem Aufruf steht Nadja Auermann nicht alleine da: Auch Schauspielerin Salma Hayek unterstützt als globale Botschafterin die gemeinsame Initiative von Pampers und UNICEF. Die Mutter einer einjährigen Tochter besuchte vor kurzem Sierra Leone, um sich über die Arbeit von UNICEF vor Ort zu informieren. In keinem anderen Land der Welt sterben so viele Kinder wie dort. Von 1000 Kindern, die lebend geboren werden, sterben 270 vor ihrem fünften Geburtstag. Allein Tetanus tötet fast jedes siebte Neugeborene.
Tetanus bis 2012 eliminieren
Durch die Aktion 1 Packung = Impfdosis konnten seit 2006 schon über 50 Millionen Impfdosen für betroffene Länder bereitgestellt werden. 9 Millionen davon alleine aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Innerhalb der nächsten drei Jahre hat Pampers sich das Ziel gesetzt, weitere 200 Millionen Tetanus-Impfdosen aufzubringen, um Müttern und Kindern zu helfen. "Es ist nicht akzeptabel, dass eine Krankheit, die in Industrieländern verschwunden ist, in Entwicklungsländern als stiller Killer noch immer existiert, meint Dr. Francois Gasse, UNICEF Senior-Gesundheitsexperte für Neugeborenen-Tetanus. "Und das, obwohl die Krankheit mit vergleichsweise einfachen Mitteln besiegt werden kann. Dieses Ziel wollen wir in jedem Fall erreichen. Wir glauben, dass wir Tetanus bei Neugeborenen bis 2012 eliminieren können," so Dr. Gasse. Eine Aussage, die Hoffnung macht und Nadja Auermann in ihrem Ziel gemeinsamen mit Pampers und UNICEF bestärkt: Genügend Impfdosen aufbringen, damit jedem Kind - egal wo auf der Welt - ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird: Packung für Packung, Schritt für Schritt.
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