| Anfiebern: Zunächst wird der Sollwert der Körpertemperatur im Zwischenhirn verstellt, die Wärmeabgabe durch verminderte Hautdurchblutung herabgesetzt und eventuell zusätzlich Wärme durch Muskelzittern ("Schüttelfrost") erzeugt. In dieser Phase sind ableitende Maßnahmen (Wadenwickel, "Essigpatscherl", s.u.) sinnlos. |
| Höhepunkt: Wenn der neue Temperatursollwert erreicht ist, wird die Wärmeabgabe durch verbesserte Hautdurchblutung erhöht, die Kinder "glühen". In dieser Phase sind ableitende Maßnahmen sinnvoll, außerdem soll man die Kinder in dieser Phase nicht zu warm anziehen oder zudecken (Gefahr des Wärmestaus!) |
| Abfiebern: Dabei schwitzen die Kinder meist sehr stark. |
| Ärztliche Hilfe sollte in Abhängigkeit von zusätzlichen Symptomen wie z.B. Hals-, Ohren- oder Kopfschmerzen, Benommenheit, im Zweifel jedenfalls, bei Komplikationen und spätestens nach 3 Tagen in Anspruch genommen werden, da ein Harnwegsinfekt, eine eitrige Angina oder eine eitrige Ohrenentzündung keinesfalls übersehen werden sollten. |