Das erste Jahr Warum kann mein Baby nicht mehr und länger schlafen?

Babys "Schlafstörungen" sind komplex bedingt:

  • es gibt Lang- und Kurzschläfer, Viel- und Wenigschläfer, empfindlichere und robustere Kinder bzw. Eltern. Eine Änderung dieser Grundvariablen ist zwar durch "Training" möglich, manchmal aber um einen hohen Preis, die Gefährdung der Eltern-Kind-Beziehung oder den Verlust des Vertrauens auf die eigenen Wahrnehmungen.
  • in den ersten Lebenswochen können Babies meist nur wenige Stunden "durchschlafen", weil sie Nahrung und Flüssigkeit nur in kleinen Mengen speichern können. Außerdem dauert es mindestens 7 Wochen bis sich das Baby auf einen Tag/Nacht Rhythmus einstellen kann.
  • später sind es Schwierigkeiten, von einem Schlafzyklus in den nächsten zu gelangen, ohne aufzuwachen, Irritationen, die sich ergeben aus den Unterschieden zwischen der realen und der Traumwelt, aus der Angst, etwas zu versäumen, und natürlich auch ein wenig "Gewohnheit".
  • das Schlafverhalten spiegelt manchmal auch (Un-)Sicherheitsverhalten wider: sind die Eltern unsicher/ängstlich, spürt das auch das Baby und wird empfindlicher für Weckreize
  • wenn das Aufwachen in der Nacht "interessanter" als das Weiterschlafen ist ("auf Knopfdruck" kommt ein Elternteil, es wird hell, man wird herumgetragen, es gibt lauter interessante Dinge zu entdecken...), wenn also Nichtschlafen "belohnt" wird, ist es verständlich, dass sich ein Baby eher für das Nichtschlafen entscheidet.
     


Was kann ich tun, damit mein Baby endlich mehr und länger schläft?