Das Absaugen der Mundhöhle nach der Geburt hat den Zweck, Sekret aus dem Bereich des Kehlkopfeingangs zu entfernen, um dem Baby das Einatmen zu erleichtern bzw. um zu verhindern, dass bei einem tiefen Atemzug Sekret in die Lunge gelangt
(
Aspirationsgefahr).
Gleichzeitig kann man durch Sondieren des Magens mit einiger Wahrscheinlichkeit ausschlieen, dass ein angeborener Verschluss der Speiseröhre vorliegt. Diese Fehlbildung, genannt
Ösophagusatresie, findet man bei einem von 10.000 Neugeborenen.
Ösophagus-Sondierung, Mutter-Kind-Pass Seite 25