Für Babies, die nicht gestillt werden, hat die Ernährungsindustrie eine Fülle von Produkten entwickelt, die anstelle von Muttermilch verwendet werden können.
Man unterscheidet:
- Anfangsnahrungen, sie sind in ihren wichtigsten Bestandteilen (Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß, Mineralstoffe) weitgehend an die Muttermilch angepasst und können daher bis zur Umstellung auf Kleinkinderkost verwendet werden
- Folgenahrungen unterscheiden sich von den Anfangsnahrungen vor allem in ihrem Kohlenhydratanteil (Maisstärkezusatz) und in ihrem höheren Energiegehalt.
Es ist eigentlich nicht notwendig, Folgenahrungen zu verwenden. Die Hoffnung vieler Eltern, die Kinder würden mit diesen Produkten länger schlafen, erfüllt sich selten.
- Spezialprodukte werden bei Vorliegen besonderer medizinischer Gründe verwendet.
- hypoallergene Nahrungen - bei diesen Milchen wird das Milch-Eiweiß in kleinere Moleküle aufgespalten. Dadurch wird bei allergiegefährdeten Kindern das Risiko von Allergien ähnlich wie bei gestillten Kindern verringert.
Diese Milchen sind aber nicht für die Behandlung der Kuhmilcheiweißallergie geeignet.
Es gibt hypoallergene Anfangs- und Folgenahrungen.
- Sojamilchpräparate werden bei Kuhmilchunverträglichkeit verwendet
- sonstige Spezialprodukte werden Frühgeborenen und bei besonderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten speziell vom Kinderarzt empfohlen.
| Anfangsnahrungen |
hypoallergene Anfangsnahrungen |
Folgenahrungen |
hypoallergene Folgenahrungen |
Pre Aptamil Beba Pre Hipp Pre Pre Humana Anfangsmilch |
Aptamil HA Beba HA1, Beba Start HA Hipp HA Humana HA |
Milumil 1, Milumil 2 Beba 1, Beba 2 Hipp 1, Hipp 2
Humana 1 Dauermilch, Humana 2, Humana 3 |
Aptamil HA2 Beba HA2 Hipp HA 15% Humana HA 15% |
Stillen oder Fläschchen?