Die ersten Wochen Muttermilch aus der Flasche?

Wer braucht abgepumpte Muttermilch wann? wie? warum?
Muttermilch, ein kostbares Gut, ist natürlich "best from breast". Es gibt aber kindliche (z.B. Frühgeborene, Trinkschwäche), und mütterliche (z.B. Ausgehen, Arbeit, Krankheit) Gründe, Milch abzupumpen oder auszudrücken und ev. für eine begrenzte Zeit aufzuheben.

Abpumpen oder auspressen?
Das hängt im Wesentlichen vom Zweck (kurzfristig oder über einen längeren Zeitraum) ab. Abpumpen stimuliert die Milchproduktion nicht ganz so gut, wie das Saugen des Babys an der Brust, ist aber ein guter Weg, "Versorgungsprobleme" zu überbrücken.

Brustpumpe Abpumpen mit einer speziellen, von einem Motor oder von Hand betriebenen Brustpumpe ist ein relativ effizienter Weg, Muttermilch bei häufigem Bedarf mit relativ wenig Zeitaufwand zu gewinnen. Auch zum "Vorpumpen", wenn die Brust nach dem Milcheinschuss sehr gespannt ist und das Baby die Brustwarze nicht gut in den Mund bekommt, ist die Pumpe geeignet. Gut sind Modelle, bei denen der Sog individuell eingestellt und ein Milchfläschchen oder Plastiksammelsäckchen direkt angeschlossen werden kann. Brustpumpen können auch (über Verordnungsschein) gemietet werden.

Auspressen
Muttermilch kann auch ohne technischen Aufwand durch Druck auf den Brustdrüsenkörper in Richtung Brustwarze ausgepresst werden.

Wie, wie lange kann man Muttermilch aufheben?
Im Kühlschrank einige Stunden, im 18 Tiefkühlfach drei Monate.

Wie gefährlich ist Milch fremder Mütter?
Muttermilch ist ein biologisches "Produkt", bestimmte Bakterien und virale Infektionserreger (z.B. Zytomegalie, Hepatitis B Virus) können über die Muttermilch übertragen werden. Daher sollte Milch fremder Mütter nur ausnahmsweise und nur auf ärztliche Anweisung verabreicht werden.