Die ersten Wochen Was ist Osteopathie, craniosakrale Therapie?

Osteopathie (osteon, Knochen, pathos, Leiden) ist eine „alternative“, d.h. nicht schulmedizinische, Diagnose- und Heilmethode zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen, insbesondere von Erkrankungen des Bewegungsapparats, aber auch innerer und psychischer Erkrankungen. Sie wurde vor etwa 130 Jahren vom amerikanischen Mediziner, Andrew Taylor Smith, als ganzheitliche (d.h. auch geisteswissenschaftlich orientierte) und mit der Chiropraktik (cheir, Hand, praxis, Tätigkeit) verwandte Methode begründet und seither weiter entwickelt.

Im Zentrum steht die Förderung der Selbstheilungskräfte des Körpers durch Auflösen von „Blockaden“ im Bereich des Bewegungsapparates, der Blutgefäße und der Nerven. OsteopathInnen erspüren die Grundspannung von Muskeln, Knochen und Gelenken und erkennen Störungen, die auch in Beziehung zu Funktionsstörungen der inneren Organe und Störungen der Gehirnfunktion stehen können. Zum Erreichen einer „idealen Ausrichtung“ des Bewegungsapparats werden verschiedene Entspannungs- und Stimulationstechniken angewandt. Erfolgreiche Behandlungen sind z.B. für Rückenschmerzen, Dreimonatekoliken, Schlafstörungen, Ticerkrankungen u.a. dokumentiert.

Craniosakrale Therapie (cranion, Schädel, sakrum, Steißbein) ist eine aus der Osteopathie entwickelte alternative Therapieform, die versucht, Störungen des Bewegungsapparats durch spezielle Manipulationen im Bereich des Schädels und der unteren Wirbelsäule zu beheben. Die Grundannahme ist, dass Energieflüsse im Körper, die vom Gehirn ausgehen, durch „Energiezysten“ im Bindegewebe, die traumatische Erlebnisse speichern, „blockiert“ werden. Diese „Blockaden“ können durch die Behandlung gelöst werden. Die Grundannahmen der craniosakralen Therapie sind nicht unwidersprochen.

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