Schwangerschaft Über das Risiko ein Kind mit einer Chromosomenstörung zu bekommen

Das Risiko, ein Kind mit einer Lexikon Chromosomenstörung zu bekommen, hängt von vielen Faktoren, z.B. Vorkommen von Erberkrankungen oder Chromosomenstörungen in der nahen Verwandtschaft, vor allem auch vom Alter der Mutter bzw. des Vaters ab.

Eine 35jährige Frau bzw. Eltern mit einem "gemeinsamen" Alter von 70 Jahren haben etwa ein Risiko von 1%, ein Kind mit der häufigsten Chromosomenstörung, Lexikon Trisomie 21 (Down Syndrom) zu bekommen.

Dieses Risiko nimmt mit höherem Alter deutlich zu. Durch pränatale Diagnostik und Schwangerschaftsabbruch verringert sich aber die Zahl der Kinder, die tatsächlich mit einer Chromosomenstörung geboren werden.

Untersuchungen zur Abklärung einer Chromosomenstörung

Da mit der "Altersindikation" (Lexikon Amniocentese und Chromosomenuntersuchung bei über 35jährigen Schwangeren) nur etwa ein Viertel der Chromosomenstörungen entdeckt werden, empfiehlt es sich, zusätzliche Hinweise für das Erfassen von Chromosomenstörungen in der ersten Schwangerschaftswoche heranzuziehen.

Derzeit sind dies vor allem
  • Ultraschalluntersuchungen (z.B. Messen der Nackenfaltendicke, der Nierenbeckengröße) und
  • Serumuntersuchungen (z.B. Messen verschiedener Hormonkonzentrationen im mütterlichen Blut, "Triple-Test")