Schwangerschaft Kinderwunsch nach 40

Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, nimmt mit zunehmendem Lebensalter ab. Jenseits des 40. Lebensjahres sinkt die Rate der spontan eingetretenen Schwangerschaften auf zwei bis zehn Prozent ab. Über 45 liegt sie nur noch bei etwa 0,2 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu bekommen, ist in diesem Alter sehr niedrig. Dafür steigt der Prozentsatz an Risiken und Komplikationen wie Lexikon Hypertonie, Zuckerkrankheit, Lexikon Abortrate, Frühgeburtlichkeit oder geringes Geburtsgewicht des Kindes bei eingetretener Schwangerschaft bei älteren Frauen an.

Wer gerne noch ein Kind bekommen möchte, sollte sich daher zügig zu einer Fruchtbarkeitsbehandlung entschließen, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Je älter eine Frau ist, desto schneller sollte zielgerichtet vorgegangen werden, damit der Zeitverlust so gering wie möglich ist. Bei der Beratung müssen die Grenzen und die Möglichkeiten einer Behandlung ebenso ausführlich besprochen werden, wie die Erfolgschancen und die potentiellen Gefahren einer Schwangerschaft und Geburt in diesem Alter. Besonders hervorzuheben ist das Fehlbildungsrisiko. Dieses steigt mit zunehmendem Alter der Mutter an. Das Lexikon Down-Syndrom kommt allgemein bei 1:600 bis 1:1000 Geburten vor. Bei Frauen über 40 ist ein Kind von 100 Geburten betroffen. Mit 45 ist etwa jedes zwanzigste Kind betroffen.

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass die Krankenkassen die doch erheblichen Kosten einer Retortenbaby Behandlung (IVF) ab dem 40. Lebensjahr der Frau nicht mehr übernehmen.

15 Prozent der über 40-jährigen werden durch diese Behandlung schwanger. Weil aber das Risiko einer Fehlgeburt bei etwa 30 Prozent liegt (ab 45 Jahren sogar bei 50 Prozent), ist die Wahrscheinlichkeit einer Geburt niedriger und somit liegen die Erfolgsaussichten auf die Geburt eines Kindes nur etwa bei fünf bis sieben Prozent.