Beim Triple-Test (Dreifach-Test) wird in der 15.-18. Schwangerschaftswoche die Konzentration von drei Hormonen,
| AFP | - Alpha Feto Protein
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| HCG | - humanes Choriongonadotropin
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| E3 | - Östriol
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im mütterlichen Blut bestimmt, um das
Risiko einer Chromosomenstörung, vorwiegend
Trisomie 21 (Down Syndrom) beim heranwachsenden Baby abschätzen zu können.
Da sich die Hormonkonzentrationen in Abhängigkeit von der Schwangerschaftsdauer ändern, muss das Gestationsalter (die Schwangerschaftsdauer) möglichst genau (z.B: durch eine Ultraschalluntersuchung in der 10. - 13. SSW) bestimmt werden.
Weitere Faktoren, die das Testergebnis beeinflussen, sind mütterliches Alter, Gewicht, Diabetes usw.
- Ein "positiver" Triple-Test bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Baby mit einer Chromosomenstörung zu bekommen, größer ist als man nach dem Alter der Mutter vermuten würde (mindestens 3%, davon
Trisomie 21). Auch bei einem "positiven" Triple-Test ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass das Baby keine Chromosomenstörung hat.
- Ein "negativer" Triple-Test schließt die Möglichkeit einer Chromosomenstörung nicht aus, die Wahrscheinlichkeit ist aber wesentlich geringer.
Warum soll man einen Triple-Test machen?
Einerseits verbessert sich die Voraussage von Chromosomenstörungen, andererseits können bei genauerer Testauswertung auch andere Probleme des heranwachsenden Babys (z.B.
Neuralrohrdefekte) besser abgeschätzt werden.
Wichtig ist es, sich bereits vor dem Triple-Test mögliche Konsequenzen eines "positiven" Ergebnisses zu überlegen:
- Amniocentese zur Bestätigung bzw. zum Ausschluss einer Chromosomenstörung?
- Schwangerschaftsabbruch bei Bestätigung der Chromosomenstörung durch die Amniocentese?
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