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- Dammschnitt
- kleiner Schnitt beim Scheidenausgang zur Erweiterung des Geburtskanals.
Soll ein Einreißen der Verbindung zwischen Scheide und Enddarm (Damm)
verhindern.
Wird in der modernen Geburtshilfe immer seltener, hauptsächlich bei Zangen-
und Vakuumgeburt verwendet.
- Deflexionshaltung
- Streckhaltung des Kopfes unter der Geburt. Normalerweise wird der Kopf unter der Geburt zur
Brust gebeugt, geschieht dies nicht, spricht man von Deflexionshaltung und dabei je nach dem
führenden Teil von Vorderhaupts-, Stirn- oder Gesichtslage. Gleichzeitig ist der Rücken nach
hinten (statt nach vorne) gerichtet, das Gesicht schaut bei der Geburt im Liegen zur Zimmerdecke.
Eine Geburt aus Deflexionslage dauert meist länger und ist schwieriger.
- Diabetes mellitus (latein.)
- Zuckerkrankheit
- Down Syndrom; syn.: Trisomie 21
- Das Down Syndrom (nach seinem Erstbeschreiber John Langdon Down benannt) ist die
häufigste Trisomie, ein Chromosomendefekt mit einem zusätzlichen Chromosom 21.
Die Kinder sehen charakteristisch aus mit Augenfalte, groß wirkender Zunge, typischem
Faltenmuster auf der Handfläche (Vierfingerfurche) und anderen Zeichen. Sie entwickeln
sich langsamer, benötigen intensivere Betreuung und Zuwendung und erreichen im
Vergleich zu anderen Kindern ein geringeres Entwicklungsniveau. Sie sind meist fröhlich
und anhänglich. Kinder mit Down Syndrom haben häufiger angeborene Herzfehler,
Speiseröhren- und Darmverschlüsse und Leukämien.
Down Syndrom kann bereits während der Schwangerschaft festgestellt werden (siehe
pränatale Diagnostik, Triple-Test,
Amniocentese).
siehe auch Trisomie
Chromosomenstörungen
Triple-Test
Homepage: Down Syndrome Online (engl.)
- Drogenintoxikation
- wörtl.: Vergiftung mit Drogen, Drogenmissbrauch
- Ductus arteriosus Botalli
- ein Blutgefäß, das, solange das Baby im Mutterleib ist, Blut aus der Lungenarterie in die
Körperschlagader "umleitet", da die Lunge während der Schwangerschaft nicht so
viel Blut benötigt.
Nach der Geburt verschließt sich der "Ductus" im allgemeinen von selbst, kann aber
(vor allem bei Frühgeborenen) offenbleiben. Da es dabei zu einer Kreislaufbelastung und vermehrten
Lungendurchblutung kommt, muss der "Ductus" medikamentös oder chirurgisch
verschlossen werden.
Gründe für
auffällige Herzgeräusche
- Dysmaturität (griech.- latein.)
- Reifungsstörung - die körperliche Entwicklung des Babys ("Reife") entspricht nicht
der Schwangerschaftsdauer
- Dyspepsie (griech.)
- Verdauungsstörung
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