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D
Dammschnitt
kleiner Schnitt beim Scheidenausgang zur Erweiterung des Geburtskanals. Soll ein Einreißen der Verbindung zwischen Scheide und Enddarm (Damm) verhindern.
Wird in der modernen Geburtshilfe immer seltener, hauptsächlich bei Zangen- und Vakuumgeburt verwendet.

 
Deflexionshaltung
Streckhaltung des Kopfes unter der Geburt. Normalerweise wird der Kopf unter der Geburt zur Brust gebeugt, geschieht dies nicht, spricht man von Deflexionshaltung und dabei je nach dem führenden Teil von Vorderhaupts-, Stirn- oder Gesichtslage. Gleichzeitig ist der Rücken nach hinten (statt nach vorne) gerichtet, das Gesicht schaut bei der Geburt im Liegen zur Zimmerdecke. Eine Geburt aus Deflexionslage dauert meist länger und ist schwieriger.
Mutter-Kind-Pass
Seite 24
Diabetes mellitus (latein.)
Zuckerkrankheit
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Seite 24
Down Syndrom; syn.: Trisomie 21
Das Down Syndrom (nach seinem Erstbeschreiber John Langdon Down benannt) ist die häufigste Trisomie, ein Chromosomendefekt mit einem zusätzlichen Chromosom 21.
Die Kinder sehen charakteristisch aus mit Augenfalte, groß wirkender Zunge, typischem Faltenmuster auf der Handfläche (Vierfingerfurche) und anderen Zeichen. Sie entwickeln sich langsamer, benötigen intensivere Betreuung und Zuwendung und erreichen im Vergleich zu anderen Kindern ein geringeres Entwicklungsniveau. Sie sind meist fröhlich und anhänglich. Kinder mit Down Syndrom haben häufiger angeborene Herzfehler, Speiseröhren- und Darmverschlüsse und Leukämien.
Down Syndrom kann bereits während der Schwangerschaft festgestellt werden (siehe pränatale Diagnostik, Triple-Test, Amniocentese).
siehe auch Trisomie
Chromosomenstörungen
Triple-Test
Homepage: Down Syndrome Online (engl.)

Drogenintoxikation
wörtl.: Vergiftung mit Drogen, Drogenmissbrauch
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Seite 28
Ductus arteriosus Botalli
ein Blutgefäß, das, solange das Baby im Mutterleib ist, Blut aus der Lungenarterie in die Körperschlagader "umleitet", da die Lunge während der Schwangerschaft nicht so viel Blut benötigt.
Nach der Geburt verschließt sich der "Ductus" im allgemeinen von selbst, kann aber (vor allem bei Frühgeborenen) offenbleiben. Da es dabei zu einer Kreislaufbelastung und vermehrten Lungendurchblutung kommt, muss der "Ductus" medikamentös oder chirurgisch verschlossen werden.
Gründe für auffällige Herzgeräusche

Dysmaturität (griech.- latein.)
Reifungsstörung - die körperliche Entwicklung des Babys ("Reife") entspricht nicht der Schwangerschaftsdauer
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Seite 25
Dyspepsie (griech.)
Verdauungsstörung
Mutter-Kind-Pass
Seite 28
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