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- Fetales Alkoholsyndrom (FAS) / Alkoholembryopathie (AE)
- Schädigung des heranwachsenden Babys durch vermehrten Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Häufigkeit etwa 0.5 %o, leichtere Schäden 0.6%. Mikrozephalie und Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung mit entsprechender geistiger Behinderung, Veränderungen im Gesicht (schmale Lidöffnungen, langes Philtrum (Falte zwischen Nase und Oberlippe), dünne Oberlippe, tief sitzende Ohren usw.) und an inneren Organen (Wachstumsverzögerung, Gaumenspalte, Nierenfehlbildungen usw.) und Fehlgeburt sind die Hauptsymptome, die in Abhängigkeit von der Alkoholmenge, dem Zeitpunkt bzw. der Zeitdauer der Alkoholexposition und individuellen Faktoren entstehen können.
- Fetus
- Der Zeitraum zwischen 3.Monat und Geburt heißt Fetalperiode, in der das Baby rasch heranwächst.
Fetalzeit
- Feuchtblattern; syn.: Varicellen
- Eine Infektionserkrankung bedingt durch das Varicella zoster Virus. Für Neugeborene besonders gefährlich, wenn die Erkrankung bei der Mutter eine Woche vor bzw. nach der Geburt auftritt oder ein Neugeborenes, dessen Mutter keine Antikörper gegen das Virus besitzt (= die Erkrankung noch nicht durchgemacht hat), Kontakt mit Feuchtblattern hat.
Feuchtblattern
- Feuermal; syn.: Naevus flammeus, Hämangiom
- Umschriebene rötliche Hautveränderungen, die aus einer Ansammlung irregulärer Blutgefäße und Bindegewebe bestehen. Feuermale werden meist im ersten Lebensjahr größer, bilden sich dann aber meist von selbst zurück. Sie müssen sie daher nur behandelt werden, wenn sie ungünstig liegen, besonders ausgedehnt sind oder stark bluten. Im Zweifelsfall vom Kinder- oder Hautarzt begutachten lassen.
Muttermale
- Fieber
- Hilfe, mein Baby hat Fieber!
- Flugreisen (in der Schwangerschaft)
- Sind Flugreisen in der Schwangerschaft gefährlich?
- Fluoridprophylaxe
- Fluor, ein Spurenelement, das vor allem für die Härtung des Zahnschmelzes (Fluorapatit) benötigt wird, ist meist im Trinkwasser vorhanden. Der tägliche Bedarf an Fluorid (Fluor kann nur in chemischen Verbindungen aufgenommen werden) beträgt etwa 20 mcg/kg/d. In Gegenden mit geringem Fluorgehalt im Trinkwasser sollte Fluor zusätzlich zugeführt werden, um der Zahnfäule (Karies) vorzubeugen (Prophylaxe). Fluorid kann entweder mit der Zahnpasta, mit (speziell angereichertem) Speisesalz oder mit Tabletten (z.B. Zymafluor®) zugeführt werden.
Zuviel Fluoridzufuhr (mehr als 0.1 mg/kg/d) kann zu Fluorose führen, einer Krankheit, die bei Kindern mit Zahnverfärbungen aber auch mit Knochen- und Bindegewebsproblemen einhergehen kann.
- Fluortabletten
- der Zahnschmelz wird härter und weniger Karies (Zahnfäule) - anfällig, wenn das Element Fluor eingebaut wird. Fluor kommt in manchen Gegenden nicht in ausreichender Menge im Trinkwasser vor. Daher empfiehlt sich in Gebieten mit Fluor-armem Trinkwasser die Verwendung von Fluortabletten oder fluoriertem Kochsalz.
Wie sinnvoll ist Fluorprophylaxe?
- Folgenahrung
- Muttermilchersatzprodukte, die in ihrer Zusammensetzung nur teilweise an die Muttermilch angepasst sind. Sie sollen nicht in den ersten 4 Lebensmonaten verabreicht werden.
Für allergiegefährdete Kinder gibt es spezielle hypoallergene Folgenahrungen.
Muttermilch-Ersatzprodukte
Stillen oder Fläschchen?
- Folsäure
- vorbeugende Einnahme von Folsäure
- Forceps (latein.)
- siehe Geburtszange
- Fötus
- siehe Fetus
- Fruchtwasser; syn.: Amnionflüssigkeit
- die Flüssigkeit, in der das Baby im Mutterleib (in der Fruchtblase) schwimmt.
Das Baby reguliert die Fruchtwassermenge durch Harnproduktion und Trinken.
- zuviel Fruchtwasser - (Poly-) Hydramnion
- zuwenig Fruchtwasser - Oligohydramnion
Beim Blasensprung platzt die Fruchtblase und Fruchtwasser fließt aus dem Geburtskanal.
- Fruchtwasserpunktion; syn.: Amniocentese
- siehe Fruchtwasseruntersuchung
Fruchtwasser- und Nabelschnurpunktion
- Fruchtwasseruntersuchung
- Im Fruchtwasser schwimmen auch verschiedene Zellen (hauptsächlich abgeschilferte Hautzellen) und chemische Substanzen.
Durch Fruchtwasserpunktion (Amniocentese) kann man genetisch bedingte Störungen und das Geschlecht des Babys feststellen.
Fruchtwasserpunktion
- Frühgeborenes
- Babies, die vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche bzw. mit einem Geburtsgewicht unter 2500 g zur Welt kommen.
Babys mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g werden als VLBW (very low birth weight), solche mit einem Geburtsgewicht unter 1000 g als ELBW (extreme low birth weight) Frühgeborene bezeichnet.
Das Risiko für Probleme nach der Geburt oder Spätschäden steigt mit kleiner werdendem Geburtsgewicht.
siehe auch Schwangerschaftsdauer
- Fundus uteri (latein.)
- Gebärmutterhöhle
- Fußfehlstellungen
- Gegen Ende der Schwangerschaft hat das Baby oft nur wenig Platz in der Gebärmutter. Da kann es vorkommen, dass die Füße durch die Gebärmutterwand nach oben (Hackenfuß), nach innen (Pes adductus, Kletterfuß) oder nach außen (Pes abductus, Knickfuß) gedrückt werden. Diese "normalen" Fehlstellungen geben sich nach der Geburt meist von selbst, gelegentlich ist Massage, selten orthopädische Behandlung (Gipsschiene) erforderlich.
- Fußlage
- siehe Beckenendlage
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