 |
- Obstipation (latein.)
- Darmträgheit (seltener Stuhl). Neugeborene haben unterschiedlich oft Stuhl: mehrmals
täglich, aber auch nur einmal pro Woche sind völlig normal solange der Stuhl weich genug ist.
Wie oft muss ein Baby Stuhl haben?
- Ödem (griech.)
- Schwellung, abnorme Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe; "Wassersucht" als Folge
mechanischer Beanspruchung (z.B. Lidödeme nach der Geburt); kann bei Herz- und
Nierenversagen am ganzen Körper auftreten.
siehe auch Geburtsgeschwulst
- Oligohydramnion
- zu wenig Fruchtwasser
siehe Fruchtwasser
- Ortolani pos.
- bei der Untersuchung der Hüftgelenke versucht der Kinderarzt, den Oberschenkelknochen vorsichtig aus dem Gelenk zu heben.
Kommt es dabei zu einem spür- bzw. hörbaren Knacken (positives Ortolanizeichen), besteht der Verdacht einer Fehlbildung des
Hüftgelenks (Hüftgelenksdyplasie).
- Ösophagusatresie
- angeborene Unterbrechung der Speiseröhre, oft kombiniert mit einer Verbindung (Fistel) zur
Luftröhre. Babies mit dieser Fehlbildung können vermehrtes Fruchtwasser und nach der
Geburt Schluck- und Atemprobleme haben. Muss operiert werden.
- Ösophagus - Sondierung
- Um bei Neugeborenen eine Ösophagusatresie auszuschließen, kann
man nach der Geburt mit einem dünnen Plastikschlauch (Magensonde) die Durchgängigkeit
der Speiseröhre prüfen.
|