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- Pap-Test
- Standardisierte Einfärbung (nach Papanicolao) und mikroskopische Beurteilung eines Abstrichs
vom Gebärmutterhals. Beurteilt werden Bakterien und das Aussehen der oberflächlichen Zellen
(Epithelzellen).
- persistierendes Foramen ovale
- Solange sich das Baby im Mutterleib befindet, kann ein Teil des Blutes aus der rechten Vorkammer des Herzens (unter Umgehung des Lungenkreislaufs) über das Foramen ovale (= ovales Loch; Verbindung zwischen rechter und linker Vorkammer) in die linke Vorkammer fließen. Bleibt diese Verbindung auch nach der Geburt offen, spricht man von einem persistierenden Foramen ovale.
Dieses ist klinisch meist unbedeutsam - im Gegensatz zum Vorhofseptumdefekt.
Gründe für auffällige Herzgeräusche
- pes abductus
- Knickfuß
siehe Fußfehlstellungen
- pes adductus
- Kletterfuß
siehe Fußfehlstellungen
- Phenylketonurie (PKU)
- ist die häufigste angeborene Störung des Aminosäurestoffwechsels. Unbehandelt führt sie zu
geistiger und motorischer Entwicklungsstörung und Krampfanfällen. Rechtzeitig eingeleitete und
konsequent durchgeführte Diät ermöglicht eine altersentsprechende Entwicklung.
Guthrie-Test
- physiologische periphere Pulmonalstenose
- beim Neugeborenen sind die Blutgefäße noch sehr dünn, ihr Widerstand relativ hoch, und es kommt
leicht zum Auftreten einer turbulenten Strömung im Blutgefäß, die klinisch als auffälliges
Herzgeräusch gehört werden kann. Mit dem Wachstum des Babys verschwinden diese Geräusche
in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle.
- Pigmentnaevi
- siehe Naevi
- PKU (Phenylketonurie)
- siehe Phenylketonurie
- Plazenta
- Mutterkuchen
- Plazentainsuffizienz
- der Mutterkuchen ist so verändert, dass er nicht mehr in der Lage ist, das Baby ausreichend mit
Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Dieser Zustand kann sich langsam verschlechtern
(chronische Plazentainsuffizienz, z.B. durch verminderte Durchblutung, Strukturveränderungen
oder Verstopfung von Blutgefäßen) oder plötzlich auftreten (akute Plazentalösung, z.B.
bei vorzeitiger Ablösung des Mutterkuchens von der Gebärmutterwand).
vorhersehbare Probleme
- Plazentalösung
- Ablösung der Plazenta von der Gebärmutterwand. Vor der Geburt gefährlich für das Baby, nach
der Geburt normal.
- Plazentafunktionsprüfung
- Untersuchung der Placentadurchblutung mittels (Doppler-)Ultraschall.
- Plexusparese
- Lähmung eines Teils oder des ganzen Armes durch Zerrung oder Abriss der Armnerven (Plexus
brachialis) während der Geburt.
- Plötzlicher Kindstod (SIDS - sudden infant death syndrome)
- Plötzlich, unerwartet und ohne erkennbaren Grund eintretender Tod eines Säuglings. Trifft etwa
eines von 1000 Babies, vorwiegend im 3. - 6. Lebensmonat und bevorzugt in den Wintermonaten.
Als Risikofaktoren werden angesehen: Tod eines Geschwisterkindes an SIDS, Frühgeburtlichkeit,
Atemstörungen (v.a. Atembehinderung), "Sterbeanfälle" (near-miss SIDS), in weiterer
Sicht auch Rauchen der Eltern, Überwärmung, Schlafen in Bauchlage.
- Pneumokokken (Streptokokkus pneumoniae)
- sind überall vorkommende Bakterien, die gefährliche Infektionen wie
Hirnhaut-, Lungen-, Mittelohrentzündung und Sepsis (Blutvergiftung) hervorrufen können. Schwere Infektionen können manchmal mit Dauerschäden oder sogar tödlich enden.
- Pneumokokkenimpfung
- Seit einigen Jahren wird eine gut verträgliche Impfung angeboten,
die zu 80-90% gegen schwere Pneumokokkeninfektionen schützt. Der Nachteil
besteht darin, dass die Impfung zusätzlich zur 6-fach Impfung durchgeführt werden muss und dass sie in Österreich derzeit
nur für Risikokinder (z.B. Kinder mit chronischen Lungen-, Herz-, Leber-,
oder Nierenerkrankungen und für Kinder mit Immundefekten) kostenfrei ist.
Die Pneumokokkenimpfung soll im ersten Lebensjahr bei Beginn im 3.
Lebensmonat 3x, bei Beginn ab dem 6. Lebensmonat 2x und zusätzlich im 2.
Lebensjahr noch ein weiteres Mal durchgeführt werden.
Bei Beginn im 2. Lebensjahr genügen 2 Impfungen im Abstand von wenigstens zwei Monaten.
- Pneumonie(griech.)
- Lungenentzündung
- Pneumothorax (griech.)
- Luftansammlung zwischen Brustkorb und Lunge, meist eine Beatmungskomplikation
- Polyglobulie
- zuviele rote Blutkörperchen; dadurch werden die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtert, was
zu Blutgefäßverstopfung (Thrombose) und Organmangeldurchblutung führen kann.
Therapie: Aderlass
- Poly-Hydramnion
- zuviel Fruchtwasser
siehe Fruchtwasser
- Portio (vaginalis uteri) (latein.)
- der Teil der Gebärmutter, der in die Scheide ragt
- pränatale Diagnostik (latein./griech.); Krankheitsfeststellung vor der Geburt
- Ein Zweig der Geburtshilfe, der sich bemüht, kindliche Probleme (Fehlbildungen,
Chromosomenstörungen, Gedeihstörungen usw.)
bereits in der Schwangerschaft zu erkennen.
Als Untersuchungsverfahren kommen vor allem Ultraschall-, Blut-, und Chromosomenuntersuchungen
aus dem Fruchtwasser oder der Placenta zum Einsatz. Routineuntersuchungen umfassen
derzeit den Triple-Test sowie Ultraschallkontrollen in der 16. - 20.
und in der 30. - 36. Schwangerschaftswoche.
- protrahiert
- verlängert bzw. länger dauernd
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